Iskratel expandiert mit neuer Münchner Niederlassung nach Westeuropa
Iskratel, ein führender europäischer Anbieter für IKT-Lösungen, baut seine Präsenz in Westeuropa aus. Das Unternehmen hat nun eine Niederlassung in München eröffnet, um deutschen Kunden seine Breitbandzugangslösungen anzubieten. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Strategie des Unternehmens, in der Region zu wachsen.
Der slowenische Konzern verfügt bereits über eine starke Erfolgsbilanz in den Bereichen Glasfaser- und 5G-Netzausbau. Aktuell trägt Iskratel zur 5G-Expansion in Slowenien bei und baut gemeinsam mit der Ulysse Group in Belgien ein Glasfasernetz mit einer Kapazität von 10 Gbit/s auf. Zudem hat das Unternehmen seine Expertise in ländlichen Breitbandprojekten unter Beweis gestellt – etwa im Rahmen der slowenisch-kroatischen Open-Access-Initiative RUNE.
In Deutschland arbeitete Iskratel bereits mit Betreibern wie der MDCC in Magdeburg zusammen. Auf der anstehenden ANGACOM-Messe wird das Unternehmen seine Strategie zur Modernisierung ländlicher Regionen mit Fiber-to-the-Home(FTTH)-Technologie vorstellen. Dr. Mitja Golja, Direktor für Breitband-Geschäftsentwicklung bei Iskratel, betonte, dass das Ziel darin bestehe, den Glasfaserausbau in Deutschland zu beschleunigen.
Die Münchner Niederlassung wird von Patrick A. Zuncke, Key Account Manager bei Iskratel, geleitet. Das Unternehmen erwartet einen Umsatzanstieg von 30 Prozent in westeuropäischen Märkten wie Spanien, Frankreich und Belgien – ein ähnliches Wachstum wird auch in Deutschland prognostiziert. Mit einem Jahresumsatz von über 115 Millionen Euro und mehr als 100 Millionen Kunden ist Iskratel ein bedeutender IKT-Akteur in Osteuropa. Die neue deutsche Niederlassung und der Fokus auf Glasfasertechnologie unterstreichen den entschlossenen Vorstoß des Unternehmens in die westeuropäischen Märkte. Iskratel strebt danach, seine bewährten Breitbandlösungen in weitere unterversorgte Regionen zu bringen.






