Kaufbeuren siedelt geflüchtete Familien wegen Sanierung des Falkenstraße-Gebäudes um

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Vögel in der Mitte, Pflanzen unten, ein Weihnachtsbaum links, Gebäude im Hintergrund und Banner mit Text.

Kaufbeuren siedelt geflüchtete Familien wegen Sanierung des Falkenstraße-Gebäudes um

Die Stadt Kaufbeuren hat Pläne bekannt gegeben, geflüchtete Familien, die derzeit in einem historischen Gebäude in der Falkenstraße im Stadtteil Neu-Gablonz leben, umzusiedeln. Der Umzug erfolgt im Rahmen umfangreicher Sanierungsarbeiten an dem Bauwerk und markiert damit einen weiteren Wandel für einen Ort, der einst das Zentrum des industriellen Erbes der Region bildete.

Das Gebäude in der Falkenstraße ist seit langem ein Wahrzeichen von Neu-Gablonz. Während des industriellen Aufschwungs des Viertels war es ein zentraler Treffpunkt für Debatten und Gemeinschaftsdiskussionen. Heute verbergen Gerüste die roten Backsteinmauern, während Handwerker die Instandsetzungsarbeiten durchführen.

In den kommenden Monaten werden die dort untergebrachten Familien schrittweise in Ersatzwohnungen umziehen. Die zuständigen Behörden haben die für die Umsiedlung verantwortliche Organisation bisher noch nicht benannt. Der Schritt spiegelt sowohl die sich wandelnde Nutzung des Gebäudes als auch die Bemühungen der Stadt wider, ihren Wohnungsbestand zu modernisieren.

Die Umsiedlung wird schrittweise erfolgen, während die Sanierung voranschreitet. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Gebäude nicht mehr als vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete dienen. Das Projekt leitet eine neue Phase für ein Bauwerk ein, das eng mit der Geschichte Gablonz’ verbunden ist.

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