29 June 2026, 20:24

Kriminalstatistik 2025: Debatte über Gewaltdelikte und Wiederholungstäter entfacht

Wer begeht immer wieder Gewaltverbrechen in Deutschland

Kriminalstatistik 2025: Debatte über Gewaltdelikte und Wiederholungstäter entfacht

In Deutschland ist eine hitzige Debatte über Kriminalstatistiken entbrannt. Im Jahr 2025 stellten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit zwar 14,9 Prozent der Bevölkerung, machten aber 42,9 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten aus. Die Zahlen haben scharfe Reaktionen von Politikern hervorgerufen, darunter vom AfD-Abgeordneten Martin Hess.

Die Daten zeigen deutliche Unterschiede bei Wiederholungstaten unter Tatverdächtigen verschiedener Nationalitäten. Bei tunesischen Verdächtigen standen 16,4 Prozent unter dem Verdacht einer zweiten Straftat, 6 Prozent sogar einer dritten. Marokkanische Tatverdächtige folgten mit 15 Prozent bei Zweittaten und 5,3 Prozent bei Drittaten.

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Bei syrischen Verdächtigen lag der Anteil bei 10,3 Prozent für Zweittaten und 3 Prozent für Drittaten. Afghanische Tatverdächtige wiesen 10,7 Prozent bei Zweittaten und 2,4 Prozent bei Drittaten auf. Ukrainische Verdächtige hatten mit 8,3 Prozent bzw. 1,7 Prozent deutlich niedrigere Werte.

Bei deutschen Staatsbürgern wurden 8,2 Prozent der Tatverdächtigen ein zweites Mal verdächtigt, 1,8 Prozent ein drittes Mal und 0,8 Prozent vier- bis fünfmal. Der Fall des verurteilten Gruppenvergewaltigers Islam El M., der zwar in Deutschland geboren wurde, während seines Prozesses jedoch einen Dolmetscher benötigte, hat die Debatte weiter angeheizt.

Martin Hess bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“. Er warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen. Zudem behauptete Hess, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich der Integration verweigerten.

Die Statistiken unterstreichen die Unterschiede bei wiederholten Gewaltdeliktsverdachten zwischen den Nationalitäten. Die politische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – es gibt Forderungen nach schärferen Maßnahmen. Die Zahlen sind nun Teil einer breiteren Diskussion über Integration und Strafverfolgung in Deutschland.

Quelle