Landshut wird zum politischen Zentrum: Wirtschaftsministerkonferenz im historischen Ratssaal
Ben SchmidtLandshut wird zum politischen Zentrum: Wirtschaftsministerkonferenz im historischen Ratssaal
Landshuts großer Ratssaal war an einem Wochenende Schauplatz zweier bedeutender Veranstaltungen. Am Sonntagabend fand dort das Abschlusskonzert des Hofmusikfestivals statt. Nur 48 Stunden später versammelten sich im selben Saal Deutschlands führende Wirtschaftspolitiker zu einer hochkarätigen Konferenz.
Die Wirtschaftsministerkonferenz brachte alle 16 Landesministerinnen und -minister zusammen, die in Deutschland für Wirtschaftsfragen zuständig sind. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, geleitet von Minister Hubert Aiwanger. Aiwanger ist zugleich direkt gewählter Abgeordneter des Stimmkreises Landshut im Landtag.
Der große Ratssaal wurde in Rekordzeit umgestaltet, um die Konferenz auszurichten. Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte die Minister bei ihrer Ankunft und bezeichnete es als „große Ehre“, dass die Stadt als Tagungsort ausgewählt worden sei.
Unter den Teilnehmenden war auch Franziska Giffey, regierende Bürgermeisterin Berlins und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die ehemalige Bundesministerin nahm an den Beratungen neben ihren Länderkolleginnen und -kollegen teil.
Die Konferenz war ein seltenes Ereignis für Landshut, das damit erstmals eine bundesweite Zusammenkunft von Wirtschaftspolitikerinnen und -politikern ausrichtete. Der historische Saal, innerhalb von zwei Tagen umfunktioniert, bot den Rahmen für zentrale Diskussionen. Gleichzeitig unterstrich die Veranstaltung Hubert Aiwangers Doppelfunktion als Landesminister und lokaler Volksvertreter.






