21 March 2026, 16:21

Landshuts Kliniken fusionieren 2026 zu einem starken Gesundheitsverbund

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Landshuts Kliniken fusionieren 2026 zu einem starken Gesundheitsverbund

Klinikum Landshut, LAKUMED-Kliniken und Kinderkrankenhaus St. Marien fusionieren zu einem gemeinsamen Gesundheitsversorger. Die Stadträte von Landshut sowie der Kreistag haben dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. Der neue Verbund wird offiziell am 1. Januar 2026 als kommunaler Eigenbetrieb an den Start gehen.

Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem. Durch die Bündelung der Ressourcen sollen überflüssige Doppelstrukturen abgebaut werden, während die medizinische Versorgung vor Ort und auf hohem Niveau erhalten bleibt. Ab 2026 wird schrittweise ein neues Versorgungskonzept umgesetzt, das auf die Standorte der einzelnen Häuser zugeschnitten ist.

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Die Münchner Beratungsfirma Inspiring Health hat die medizinische Strategie der Fusion ausgearbeitet. Ihr Plan zielt darauf ab, Spitzenmedizin mit wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden. Fast 5.000 Beschäftigte werden künftig in der neuen Struktur arbeiten, in der starre Abteilungsgrenzen durch fächerübergreifende Teamarbeit ersetzt werden.

Die Arbeitsplatzsicherheit stand während des gesamten Prozesses im Mittelpunkt. Eine gemeinsame Betriebsvereinbarung soll den Übergang für die Mitarbeiter reibungslos gestalten. Stadt und Landkreis treten als gleichberechtigte Träger auf und sorgen für eine einheitliche Steuerung des Verbunds.

Die fusionierten Häuser bilden künftig ein gemeinsames Netzwerk für Westniederbayern. Die medizinische Expertise an jedem Standort bleibt erhalten, während durch gebündelte Abläufe die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden soll. Die ersten Veränderungen treten am 1. Januar 2026 im Rahmen der neuen kommunalen Struktur in Kraft.

Quelle