10 May 2026, 12:13

"Lange Nacht der Museen" begeistert Tausende – doch Transportchaos verdarb den Heimweg

Ein großer Museumsraum mit verschiedenen Zügen in unterschiedlichen Größen und Farben, bei dem Menschen die Ausstellungsstücke und architektonische Elemente wie Geländer, Säulen und Deckenleuchten betrachten.

"Lange Nacht der Museen" begeistert Tausende – doch Transportchaos verdarb den Heimweg

Die diesjährige „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm für alle Altersgruppen an. Das gemeinsam von beiden Städten veranstaltete Event präsentierte Kunst, Geschichte und Musik an verschiedenen Orten der Region. Doch später sorgten Transportprobleme dafür, dass viele Gäste stranden blieben, als die Züge mit den Menschenmassen überlastet waren.

Die Museen in beiden Städten öffneten bis spät in die Nacht ihre Türen und boten Sonderausstellungen sowie Aufführungen. In Leipzig zogen das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste besonders viele Besucher an. In Halle gehörten das Händel-Haus, die Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und das Landesmuseum für Vorgeschichte zu den Highlights. Das Eintrittsticket galt zugleich als Fahrschein für Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen, was die Gäste ermöglichte, beide Städte zu erkunden.

Nach Mitternacht kam es jedoch zu Problemen, als die Besucher den Heimweg antreten wollten. Die S3 nach Halle fiel aus, sodass nur noch die S5 verfügbar war. Als diese am Leipziger Hauptbahnhof abfuhr, war sie bereits hoffnungslos überfüllt. Dutzende Menschen blieben auf dem Bahnsteig zurück, während die nächste S-Bahn erst in über einer Stunde erwartet wurde.

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Die Lange Nacht der Museen war ein voller Erfolg – Tausende genossen das kulturelle Angebot in Halle und Leipzig. Doch die Transportchaos zeigte einmal mehr die Herausforderungen, die mit dem Befördern großer Menschenmengen zu später Stunde einhergehen. Viele Besucher mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen, da das begrenzte Zugangebot der hohen Nachfrage nicht gewachsen war.

Quelle