Laura Gimmler kämpft mit Angststörung vor Olympischen Spielen
Laura Gimmler, eine der führenden Langläuferinnen Deutschlands, spricht offen über die psychischen Herausforderungen bei Olympischen Spielen. Trotz ihrer Erfolge gibt sie zu, vor den anstehenden Wettkämpfen Angststörung und Druck zu spüren. Ihre Ehrlichkeit unterstreicht die Belastungen, denen Spitzensportler in hochkarätigen Wettbewerben ausgesetzt sind.
Gimmler überzeugt weiterhin mit starken Leistungen. Anfang 2026 sicherte sie sich den vierten Platz im Freistil-Sprint in Oberhof und belegt aktuell mit 436 Punkten den 26. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Ihre Skilaufkarriere begann bereits mit fünf Jahren. Später trainierte sie an der Eliteskischule in Oberstdorf, wo sie ihre Fähigkeiten für den Spitzensport perfektionierte. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich aus – mit konsequent guten Ergebnissen, darunter zahlreiche Top-Ten-Platzierungen in Weltcup-Rennen.
Ihr bisher bestes Einzelergebnis erzielte sie 2026 mit dem zweiten Platz im klassischen Sprint in Goms, Schweiz. Zuvor hatte sie bei den Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf mit Platz zehn über 30 Kilometer klassisch überzeugt. Auch im Team war sie erfolgreich: Sie trug maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Staffel bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2019 jeweils den vierten Platz erreichte.
Auf die Frage, wie sie mit dem olympischen Druck umgehe, erklärte Gimmler, sie stelle sich der Angststörung direkt. Offener Umgang mit psychischen Belastungen sei im Spitzensport entscheidend, wo die Erwartungen oft erdrückend wirken könnten. Trotz aller Erfolge bleibe die Furcht vor dem Scheitern eine ständige Herausforderung.
Seit ihrem Silbermedaillengewinn in Goms zeigt Gimmler weiterhin starke Leistungen. Zwar gelang ihr in klassischen Sprints seither kein weiterer Top-Ten-Platz, doch ihr vierter Rang in Oberhof bestätigt ihre Beständigkeit. Die Saison 2026 festigte ihren Ruf als eine der verlässlichsten deutschen Athletinnen im Weltcup-Zirkus.
Gimmler verkörpert nicht nur sportliches Können, sondern auch mentale Stärke. Dass sie öffentlich über psychische Belastungen spricht, verleiht ihrem Image als Sportlerin zusätzliche Tiefe. Mit Blick auf die Olympischen Spiele bleibt ihr Fokus darauf, Erwartungen zu managen und gleichzeitig starke Leistungen abzurufen.
Stand Anfang 2026 führt sie 436 Weltcup-Punkte und liegt damit auf dem 26. Gesamtplatz. Die kommenden Monate werden zeigen, wie gut es ihr gelingt, Druck und Leistung auf der größten sportlichen Bühne in Einklang zu bringen.