03 April 2026, 16:20

Mega-Zigarettenschmuggel auf der A3: 50.500 Stangen in verstecktem Hohlraum entdeckt

Alte Zeichnung einer rauchenden Fabrik, umgeben von Gebäuden, Schiffen und Booten, mit Text unten.

Mega-Zigarettenschmuggel auf der A3: 50.500 Stangen in verstecktem Hohlraum entdeckt

Zollbeamte in Bayern haben bei einer Kontrolle auf der Autobahn A3 einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt, nachdem sie einen in Rumänien zugelassenen Kleinlaster angehalten hatten. Der Fahrer und vier Mitfahrer gaben zunächst an, nur eine kleine Menge Zigaretten innerhalb ihres persönlichen Freikontingents zu transportieren.

Die Entdeckung gelang Beamten des Hauptzollamts Landshut während einer Routinekontrolle in der Nähe von Passau und Deggendorf. In einem versteckten Hohlraum des Fahrzeugs fanden sie über 50.500 Zigaretten verschiedener Marken – eine Menge, die das gesetzlich erlaubte Limit bei Weitem überschritt. Die Ware wurde umgehend beschlagnahmt.

Der Fahrer räumte ein, für das Unternehmen seines Bruders zu arbeiten, das Waren zwischen Rumänien und England transportiert. Das Fahrzeug sei auf den Namen seines Bruders zugelassen, erklärte er. Die Behörden haben inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet, da die undeklarierten Zigaretten einen Steuerausfall von etwa 9.500 Euro verursacht hätten.

Sämtliche Insassen hatten zunächst nur eine geringe Menge Zigaretten innerhalb der Freigrenze angegeben. Der versteckte Fund offenbarten jedoch ein weitaus größeres, kommerzielles Ausmaß der Operation, als zunächst angenommen.

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Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in zollamtlicher Verwahrung, während die Ermittlungen andauern. Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem undeklarierten Transport. Die Behörden gaben keine Auskunft darüber, ob in den vergangenen zwei Jahren ähnliche Fälle in der Region aufgedeckt wurden.

Quelle