15 May 2026, 06:17

Megumis Serie Fujiko feiert internationale Erfolge und setzt neue Maßstäbe

Ein japanischer Bildschirm mit einem leuchtenden Gemälde eines üppigen Landschaftsbildes mit detaillierten Blumen und Pflanzen in kräftigen Farben.

Megumis Serie Fujiko feiert internationale Erfolge und setzt neue Maßstäbe

Megumi hat mit ihrem jüngsten Projekt Fujiko in der Film- und Fernsehwelt ein kühnes Statement gesetzt. Die Serie, die in den 1970er- und 1980er-Jahren in Shizuoka spielt, benötigte vier Jahre Produktionszeit und wurde bereits mit großer Kritikbegeisterung aufgenommen. Beim 28. Far East Film Festival in Udine gewann sie sowohl den Golden Mulberry Publikumspreis als auch eine geteilte Auszeichnung der Black Dragon Pressejury.

Neben der Schauspielerei hat sie sich zunehmend der Produktion zugewandt – angetrieben vom Wunsch, eigenes Material zu schaffen, statt auf Rollenangebote zu warten. Mittlerweile entwickelt sie neue Geschichten, darunter Projekte, die von ihrem Privatleben und einer besonderen Vater-Tochter-Beziehung inspiriert sind.

Die Idee zu Fujiko entstand, nachdem Megumi einen Zeitungsbericht über das geringe Selbstwertgefühl japanischer Frauen gelesen hatte. Sie wollte mit der Serie Frauen stärken und griff dabei auf eigene Erfahrungen sowie die Familiengeschichte von Taichi, dem Schöpfer der Serie, zurück. Über vier Jahre gedreht, glänzt das Drama mit einem hochkarätigen Ensemble, zu dem Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki gehören.

Ihre Karriere nahm während der Pandemie eine entscheidende Wende. Statt auf Engagements zu warten, begann sie, eigene Projekte zu initiieren. Dieser Schritt führte zu einem mehrjährigen Deal mit Netflix, nachdem ihre Serie Badly in Love Streaming-Rekorde gebrochen hatte.

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Als Schauspielerin war Megumi in Produktionen wie The Stormy Family, One Night, The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers zu sehen. Demnächst folgt sie in Nameless, This Is I sowie einer noch unbetitelten japanisch-britischen Koproduktion. Gleichzeitig arbeitet sie als Produzentin an zwei neuen Projekten – eines basiert auf der Bindung eines mittellteren Mannes zu seiner Tochter, das andere auf ihrer eigenen Lebensgeschichte.

Megumis Schaffen umfasst Schauspiel, Produktion und Storytelling, wobei Fujiko einen Höhepunkt ihrer Karriere markiert. Die Serie hat bereits internationale Anerkennung erhalten, während ihre künftigen Projekte ihr kreatives Wirken weiter ausbauen werden. Ihr Schritt in die Produktion deutet auf eine neue Richtung hin, in der persönliche Inspiration mit übergreifenden Themen der Selbstermächtigung verschmilzt.

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