Metz spaltet Marken auf und zieht mit Produktion nach Nürnberg um
Metz vollzieht tiefgreifende Änderungen in seiner Produktions- und Markenstrategie. Das Unternehmen wird sein Angebot in zwei eigenständige Linien aufteilen und gleichzeitig seinen Produktionsstandort nach Nürnberg verlegen. Dieser Schritt ist Teil eines langfristigen Engagements am neuen Standort und markiert eine Neuausrichtung der betrieblichen Strukturen.
Bis Ende 2026 stellt Metz die Produktion seiner Classic-Fernseher in Zirndorf ein. Das letzte Gerät wird dort vor einer geplanten Produktionspause vom Band laufen. Während der Übergangsphase werden zusätzliche Schichten eingeführt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Die Fertigung wird anschließend in Nürnberg wiederaufgenommen, wobei die ersten Fernseher voraussichtlich Anfang September ausgeliefert werden. Rund 120 der 150 Mitarbeiter wechseln an den neuen Standort, der für 15 Jahre angemietet wurde. Die Produktionsfläche in Nürnberg wird mit etwa 11.500 Quadratmetern kleiner ausfallen als bisher – ein Rückgang von rund 15.500 Quadratmetern.
Zudem setzt Metz künftig auf eine Dual-Brand-Strategie: Metz Classic richtet sich an den Premium-Markt und hält am Versprechen „Made in Germany“ fest, wobei die Produktion in Franken bleibt. Metz Blue zielt auf preisbewusste Kunden ab. Die Marke hält derzeit einen Marktanteil von über 25 Prozent im klassischen Einzelhandel für Fernseher.
Der Umzug nach Nürnberg bedeutet für Metz einen deutlichen Wandel – mit weniger Produktionsfläche und einem neuen Fertigungsrhythmus. Die Dual-Brand-Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl den Hochpreis- als auch den Budgetmarkt zu bedienen, während die Classic-Linie weiterhin in Deutschland gefertigt wird.






