25 March 2026, 00:15

Münchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windparks für Klimaziele 2035

Österreichische Airlines Airbus A320-200 startet von Frankfurt Airport mit Grünfläche, Gebäude und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Münchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windparks für Klimaziele 2035

Der Flughafen München hat einen langfristigen Vertrag zum Bezug von Ökostrom aus einem neuen Offshore-Windpark abgeschlossen. Die Vereinbarung ist Teil seines Klimaplans Netto-Null 2035 und stellt eine Premiere unter deutschen Flughäfen dar. Kein anderer großer Flughafen im Land hat bisher ein vergleichbares Stromabnahmeabkommen (PPA) für erneuerbare Energien unterzeichnet.

Der Flughafen hatte europaweit eine Ausschreibung für etwa 40 Gigawattstunden Strom pro Jahr gestartet. Der Strom stammt aus neu errichteten Offshore-Windparks und wird ohne staatliche Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geliefert. Herkunftsnachweise bestätigen zudem die erneuerbare Herkunft des Stroms.

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Die Kanzlei Görg begleitete den Flughafen München während des gesamten Verfahrens. Die Partner Heiko Hofmann aus Frankfurt und Liane Thau aus Berlin leiteten das Beraterteam. Görg hatte zuvor bereits den Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, bei einer ähnlichen PPA-Ausschreibung unterstützt.

Nach Auswertung der Angebote wurde die RWE Supply & Trading GmbH als kostengünstigster Lieferant ausgewählt. Der Vertrag sichert dem Flughafen München die direkte Belieferung mit Ökostrom aus einem festgelegten Windpark und unterstützt so die Reduzierung der Emissionen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen.

Das PPA wird dem Flughafen München ab den kommenden Jahren eine stetige Versorgung mit erneuerbarer Energie garantieren. Durch den Verzicht auf Subventionen und die Sicherung von Herkunftsnachweisen stärkt die Vereinbarung das Vorhaben des Flughafens, bis 2035 klimaneutral zu werden. Damit hebt sich München als erster deutscher Flughafen ab, der diesen Weg zur Erreichung seiner Klimaziele beschreitet.

Quelle