Neue Führung in der Stadtentwicklung – doch das Stadttheater bleibt ein Sorgenkind
Ben SchmidtNeue Führung in der Stadtentwicklung – doch das Stadttheater bleibt ein Sorgenkind
Die Stadtverwaltung steht vor jüngsten Führungswechseln und Rückschlägen bei wichtigen Projekten. Andreas Lukas, Mitglied der Grünen, wurde mit breiter parteiübergreifender Unterstützung zum neuen Leiter der Stadtentwicklung gewählt. Gleichzeitig verzögern sich die Wiedereröffnung des Stadttheaters und steigen die Kosten weiter an.
In einer bedeutenden Personalentscheidung übernahm Andreas Lukas die Leitung der Stadtentwicklungsbehörde. Seine Wahl erhielt Rückhalt von CDU, SPD und den Grünen. Dies folgte auf ein Versprechen der Grünen, sich von den alten etablierten Parteien abzugrenzen.
Drei Jahre später stellte Lukas Kim Theisen als seine Beraterin in der Stadtentwicklungsbehörde ein. Theisen, die über einen Bachelorabschluss in öffentlicher Verwaltung verfügt, hatte zuvor als Sachbearbeiterin für Bodenschutzrecht gearbeitet. Zudem war sie Mitglied im Hauptausschuss für Finanzen sowie im Rechnungsprüfungsausschuss des Stadtrats.
Die Sanierung des Stadttheaters erlebt erhebliche Verzögerungen. Ursprünglich für Januar 2026 geplant, wurde der Eröffnungstermin zunächst auf April 2026 verschoben. Nun ist die Wiedereröffnung für Januar 2027 vorgesehen – bei zusätzlichen Kosten von 5,5 Millionen Euro, sodass sich die Gesamtkosten auf 45,6 Millionen Euro belaufen. Die Verwaltung räumte ein, dass unvorhergesehene Ereignisse den Zeitplan weiter beeinflussen könnten.
Zuvor war eine Stelle für eine leitende Beraterin ausgeschrieben worden, auf die sich acht Bewerberinnen und Bewerber meldeten. Kim Theisen, damals Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen, spielte dabei eine zentrale Rolle – sowohl bei der Ausschreibung der Position als auch bei der Auswahl des neuen Stadtentwicklungschefs.
Andreas Lukas leitet nun die Stadtentwicklung, unterstützt von Kim Theisen als seiner Beraterin. Die Sanierung des Stadttheaters bleibt hinter dem Zeitplan zurück, während die Kosten auf 45,6 Millionen Euro gestiegen sind. Die Verwaltung hat erkannt, dass weitere Herausforderungen bei der Fertigstellung des Projekts nicht ausgeschlossen sind.






