Neuer Unterfahrschutz an der LA2 soll Motorradfahrer nach tödlichem Unfall schützen
Elias BraunNeuer Unterfahrschutz an der LA2 soll Motorradfahrer nach tödlichem Unfall schützen
An der LA2 zwischen Seyboldsdorf und Dietelskirchen wurde ein neuer Unterfahrschutz angebracht. Die Maßnahme soll die Sicherheit für Motorradfahrer an einer scharfen Kurve verbessern, an der sich im vergangenen Jahr ein tödlicher Unfall ereignet hatte. Das Projekt wurde von einer gemeinnützigen Organisation finanziert, nachdem diese bei den lokalen Behörden auf die Problematik aufmerksam gemacht hatte.
Der tödliche Unfall hatte sich im August 2025 ereignet und löste Forderungen nach schnellem Handeln aus. Die Nichtregierungsorganisation MEHRSi wandte sich an den Landkreis Landshut und beantragte eine Sicherheitsnachrüstung. Die 1993 von Heinz-Jürgen Lömker gegründete Initiative setzt sich seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit ein.
Die Bauabteilung des Landratsamts Landshut leitete die Installation des Schutzsystems. MEHRSi übernahm die vollständigen Kosten für die 130 Meter lange Schutzvorrichtung, die verhindern soll, dass Motorräder unter Leitplanken hindurchrutschen. Die Strecke war zuvor als besonders gefährlich für Biker eingestuft worden.
Der neue Unterfahrschutz ist nun an der kritischen Kurve der LA2 montiert. Möglich wurde dies durch die Zusammenarbeit zwischen einer lokalen Initiative und den Bezirksverantwortlichen, um die Sicherheitsbedenken zu beheben. Die Behörden hoffen, dass die Barriere das Risiko für künftige Unfälle in der Region verringern wird.