Pflichtkennzeichnung für Schweinefleisch wird erneut aufgeschoben

Pflichtkennzeichnung für Schweinefleisch wird erneut aufgeschoben
Die geplante verpflichtende Kennzeichnung von frischem Schweinefleisch nach Haltungsstandards in Deutschland wurde erneut verschoben. Der ursprüngliche Starttermin im August 2025 war bereits von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf März 2026 verlegt worden. Nun sind aufgrund rechtlicher und bürokratischer Hürden weitere Verzögerungen absehbar.
Die Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung, Silvia Breher, bestätigte, dass die für den 1. März 2025 vorgesehene Einführung der Pflichtkennzeichnung nicht wie geplant umgesetzt werden könne. Sie verwies auf Verzögerungen im EU-Notifizierungsverfahren und bezeichnete die Einhaltung des März-Termins als 'nahezu unmöglich'. Eine offizielle Verschiebung wird während der ersten Lesung im Bundestag in dieser Legislaturperiode erwartet.
Die Verzögerung bedeutet, dass die verpflichtende Schweinefleisch-Kennzeichnung frühestens im März 2026 beginnen wird. Unternehmen erhalten damit mehr Zeit zur Vorbereitung, doch rechtliche und finanzielle Fragen bleiben weiterhin ungeklärt. Der Bundestag soll die Fristen nun in einer der nächsten Sitzungen formal anpassen.

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