Pinguins vor Halbfinaleinzug – Landshuts Protest scheitert an DEL-Regeln
Johanna MüllerPinguins vor Halbfinaleinzug – Landshuts Protest scheitert an DEL-Regeln
Die Playoff-Serie zwischen den Pinguins und dem EV Landshut hat eine weitere dramatische Wendung genommen. Mit einer 3:0-Führung in der "Best-of-Seven"-Serie stehen die Pinguins nun nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Unterdessen sorgt ein umstrittenes Ereignis aus dem dritten Spiel für weitere Spannungen zwischen beiden Teams.
Die Anspannung begann nach einer Auseinandersetzung auf dem Eis bei 31:01 der Spielzeit. Der EV Landshut reichte anschließend einen Antrag auf nachträgliche disziplinarische Maßnahmen ein und warf einem Gegner einen Spearing-Vorfall vor. Doch das Disziplinarkomitee wies den Antrag als unzulässig zurück.
Zur Begründung führte das Gremium an, dass bereits während des Spiels eine Strafe verhängt worden sei, wodurch weitere Schritte überflüssig wären. Die Entscheidung stützte sich auf DEL-Regel 42 sowie einschlägige Passagen der Disziplinarordnung und des Spielerlizenzvertrags. Ein zweiter Versuch Landshuts, die Entscheidung anzufechten, scheiterte ebenfalls.
Das heutige vierte Aufeinandertreffen ist nun von noch größerer Bedeutung. Sollten die Pinguins gewinnen, wäre Landshut ausgeschieden, und sie würden in die nächste Runde einziehen. Die anhaltenden Streitigkeiten haben die Rivalität vor dem entscheidenden Spiel weiter angeheizt.
Die Pinguins behalten mit einem 3:0-Vorsprung die Kontrolle über die Serie. Landshuts Bemühungen, die disziplinarische Entscheidung anzufechten, blieben erfolglos – die Entscheidung fällt nun auf dem Eis. Ein einziger Sieg im nächsten Spiel würde die Pinguins ins Halbfinale bringen.






