PLEA-Konferenz 2013: Wie Gebäude selbst zu Energieerzeugern werden
Die PLEA-Konferenz 2013 fand vom 10. bis 12. September in München statt und stand unter dem Motto „Passiv- und Niedrigenergiearchitektur“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Gebäude nicht nur Energie verbrauchen, sondern aktiv zu deren Erzeugung beitragen können.
Die Konferenz wurde gemeinsam von PLEA, der Technischen Universität München, der Bayerischen Architektenkammer, der Bundesarchitektenkammer sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung organisiert. Schirmherren waren Dr. Peter Ramsauer und Christian Ude. Die wissenschaftliche Leitung hatte Professor Dr.-Ing. Werner Lang inne, unterstützt von einem Organisationsteam, zu dem auch Caroline Illinger und Konstanze Elbel gehörten.
Das Programm umfasste Hauptvorträge, Parallelsitzungen, Posterpräsentationen und Preisverleihungen. Die Diskussionen drehten sich um innovative Wohnkonzepte, die eine ganzheitliche Lebensqualität in den Vordergrund stellen. Weitere Themen waren die Zukunft der Architektur, die Balance zwischen Qualität und Nachhaltigkeit sowie die Folgen des deutschen Atomausstiegs für die Bauweise.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die PLEA Awards 2013 verliehen: Thomas Herzog erhielt den Hauptpreis, während Prof. André de Herde mit dem Lebenswerk-Preis geehrt wurde. Begleitend erschien das E-Book „PLEA 2013 München: Nachhaltige Architektur für eine erneuerbare Zukunft“*, das die Konferenzinhalte dokumentiert.
Die Konferenz unterstrich die wachsende Bedeutung nachhaltiger Architektur und zeigte auf, wie Gebäude künftig eine aktive Rolle in der Energieerzeugung übernehmen können. Das veröffentlichte E-Book bietet eine dauerhafte Bestandsaufnahme der vorgestellten Innovationen und Debatten.
