Resch Maschinenbau setzt auf Cloud-ERP für effizientere Produktion und weniger Aufträge
Hannah BöhmResch Maschinenbau setzt auf Cloud-ERP für effizientere Produktion und weniger Aufträge
Resch Maschinenbau, ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern, stellt seine Geschäftsprozesse auf ein öffentliches Cloud-basiertes ERP-System um. Das Unternehmen, das einen Jahresumsatz von etwa 25 Millionen Euro erwirtschaftet, startete seine digitale Transformation im Jahr 2020 und entschied sich Mitte 2021 für die Cloud-Lösung. Ziel des Umstiegs ist es, die Produktion effizienter zu gestalten und die Anzahl der aktiven Fertigungsaufträge von etwa 4.000 auf unter 1.000 zu reduzieren.
Die Migration auf die neue SAP-Software soll bis Anfang 2024 abgeschlossen sein, wobei alle Module dann produktiv gehen sollen. Resch Maschinenbau steuert den Prozess intern, wird dabei jedoch von Cpro Industry in den Bereichen Aufgabenkoordination und Überwachung unterstützt. Ein zentrales Anliegen ist die Verbesserung der Produktkostenkontrolle, da das System künftig automatisch aktuelle Preisschwankungen berücksichtigt.
Die Cloud-Lösung ermöglicht zudem eine getrennte Buchführung für Resch und das Schwesterunternehmen Power-Heat-Set, während regelmäßige automatische Updates die IT-Sicherheit erhöhen. Zunächst liegt der Fokus auf der Optimierung der Produktionsplanung und des Lagermanagements. Sobald diese Bereiche stabil laufen, plant das Unternehmen weitere Erweiterungen, darunter die Anbindung des CAD-Systems sowie den Ausbau der PLM- und CRM-Funktionen.
Bis Anfang 2024 soll das neue Cloud-ERP-System voll einsatzbereit sein. Das Unternehmen erwartet dadurch eine präzisere Kostensteuerung, eine engere Produktionsplanung und weniger aktive Aufträge. In späteren Phasen könnten eine tiefere Integration von Konstruktion, Produktlebenszyklus-Management und Kundenbeziehungs-tools folgen.






