Rheinische Metropolregion definiert neue strukturpolitische Ziele für Infrastruktur und Industrie
Johanna MüllerRheinische Metropolregion definiert neue strukturpolitische Ziele für Infrastruktur und Industrie
Rheinische Metropolregion setzt neue strukturpolitische Schwerpunkte
Unter ihrem kürzlich bestätigten Vorstand hat die Rheinische Metropolregion neue strukturpolitische Prioritäten festgelegt. Führende Vertreter aus Schlüsselstädten und Industrie- und Handelskammern konzentrieren sich auf gemeinsame Ziele, darunter den Ausbau der Infrastruktur und die Begleitung des industriellen Wandels. Der Vorstand erhielt dabei überwältigende Unterstützung – mehr als 95 Prozent der Teilnehmer stimmten in einer Vertrauensabstimmung für die geplante Ausrichtung.
Dem neu bestellten Gremium gehören Felix Heinrichs (Oberbürgermeister von Mönchengladbach), Daniel Flemm (Oberbürgermeister von Solingen) sowie Klaus Grootens (Landrat des Oberbergischen Kreises) an. Ergänzt wird der Vorstand durch Gregor Berghausen und Dr. Hubertus Hille, die Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf und der IHK Bonn/Rhein-Sieg, sowie Torsten Burmester und Katharina Reinhold. Reinhold betonte insbesondere ihr Engagement für eine Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit und verwies dabei auf erfolgreiche Partnerschaften im Rhein-Kreis Neuss.
Zu den zentralen Vorhaben zählt die Entwicklung einer langfristigen Strategie für Rheinquerungen und Brückeninfrastruktur. Zudem will der Vorstand den Ausbau von Wasserstoff- und Energienetzen vorantreiben und energieintensive Industrien bei ihrer Transformation unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherung der Handlungsfähigkeit der rheinischen Kommunen.
Die Mitglieder unterstrichen die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens gegenüber Landes-, Bundes- und EU-Behörden. Eine enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Kammern und regionalen Partnern soll die Basis für ihr Vorgehen bilden. Reinhold zeigte sich optimistisch, dass die gemeinsame Arbeit die strategische Positionierung der Region voranbringen werde.
Im Mittelpunkt der Vorstandsagenda stehen Infrastruktur, Energie und die Anpassung der Industrie. Mit starker Rückendeckung und einem klaren Plan strebt die Rheinische Metropolregion eine Stärkung ihrer wirtschaftlichen und operativen Grundlagen an. Die nächsten Schritte umfassen abgestimmte Maßnahmen über Kommunen und Wirtschaftsnetzwerke hinweg.






