Siemens Energy kämpft mit Verlusten und setzt auf Wasserstoff als Zukunftsmarkt
Elias BraunSiemens Energy kämpft mit Verlusten und setzt auf Wasserstoff als Zukunftsmarkt
Siemens Energy ging im späten September 2020 an die Frankfurter Börse. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 91.000 Mitarbeiter, davon 26.000 in Deutschland. Im letzten Geschäftsjahr erzielte es einen Umsatz von etwa 27,5 Milliarden Euro.
Anfang Februar 2021 meldete Siemens Energy die Rückkehr in die Gewinnzone. Doch bereits im dritten Quartal desselben Jahres rutschte das Unternehmen wieder in die Verlustzone. Der Rückschlag hing mit den anhaltenden Problemen bei der spanischen Windkrafttochter Siemens Gamesa zusammen.
Der Aktienkurs des Konzerns gab zunächst aufgrund von Abschreibungen und Umstrukturierungskosten nach. Im März 2021 stieg Siemens Energy in den deutschen Leitindex DAX auf. Um die finanzielle Belastung zu bewältigen, kündigte das Unternehmen an, weltweit 7.800 Stellen abzubauen – viele davon in Deutschland.
Vorstandsvorsitzender Christian Bruch betont, dass die Stabilisierung von Siemens Gamesa weiterhin oberste Priorität habe. Zudem sieht das Unternehmen in Wasserstoff einen möglichen Wachstumsmarkt der Zukunft. Die Führungsebene bezeichnete das vergangene Jahr als schwierig und konzentriert sich nun auf die Steigerung der Kosteneffizienz und Rentabilität.
Siemens Energy steuert weiterhin durch finanzielle Herausforderungen, während es gleichzeitig neue Chancen verfolgt. Die Bemühungen, die Geschäftsprozesse zu straffen und die Probleme bei Siemens Gamesa zu lösen, stehen im Mittelpunkt der Erholung. Das Unternehmen bleibt ein bedeutender Akteur im Energiesektor mit einer großen globalen Belegschaft.






