SPD bleibt in Fürth trotz leichter Verluste klar stärkste Kraft im Stadtrat
Hannah BöhmSPD bleibt in Fürth trotz leichter Verluste klar stärkste Kraft im Stadtrat
Fürther Stadtratswahl bestätigt SPD als dominierende Kraft – trotz leichter Verluste
Die jüngste Stadtratswahl in Fürth hat die SPD erneut als mit Abstand stärkste politische Kraft bestätigt. Die Partei holte über 41 Prozent der Stimmen und behielt damit trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zu 2020 ihre Vorreiterrolle. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,54 Prozent – mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gab ihre Stimme ab.
Mit 41,06 Prozent setzte sich die SPD klar an die Spitze und stellt künftig 21 der 50 Stadträtinnen und Stadträte. Damit bleibt sie die größte Fraktion, auch wenn das Ergebnis einen leichten Rückgang bedeutet. Im bundesweiten Vergleich, wo die SPD deutlich stärker an Unterstützung verloren hat, fällt dieser Rücksetzer in Fürth eher moderat aus.
Deutliche Zugewinne verzeichnete dagegen die AfD, die mit 11,3 Prozent der Stimmen (+5,41 Prozentpunkte) sechs Sitze errang – deutlich mehr als in der vorherigen Legislaturperiode. Die Grünen hingegen mussten Federn lassen: Mit 14,41 Prozent und sieben Sitzen büßten sie an Zustimmung ein.
Die CSU erreichte 17,0 Prozent und stellt künftig neun Stadträte. Die Linke kam auf 8,86 Prozent (vier Sitze), während die Freien Wähler mit 2,57 Prozent einen Sitz errangen. FDP und Tierschutzpartei schafften jeweils einen Sitz.
Neben dem Stadtrat wurde auch Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) mit 72,14 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt – ein Ergebnis, das fast exakt seinem Ergebnis von 2020 entspricht und seine starke lokale Verankerung unterstreicht.
Zusammensetzung des neuen Stadtrats: - SPD: 21 Sitze - CSU: 9 Sitze - Grüne: 7 Sitze - AfD: 6 Sitze - Linke: 4 Sitze - Freie Wähler, FDP, Tierschutzpartei: je 1 Sitz
Bei einer Wahlbeteiligung von 54,54 Prozent zeigt das Ergebnis sowohl Kontinuität in der SPD-Führung als auch Verschiebungen im Parteienspektrum. Die Weichen für die Arbeit des Stadtrats in der kommenden Amtszeit sind damit gestellt.






