Steuererklärung per Klick: Wie Deutschland Millionen Bürgern das Leben erleichtert
Elias BraunSteuererklärung mit einem Klick startet im Juli - Steuererklärung per Klick: Wie Deutschland Millionen Bürgern das Leben erleichtert
Deutschland führt Ein-Klick-Steuererklärung ein, um Millionen die Abgabe zu erleichtern
Ab dem 1. Juli 2023 führt Deutschland ein neues System für die Ein-Klick-Steuererklärung ein, das die Steuererklärung für Millionen Bürger vereinfachen soll. Die Funktion wird über die MeinELSTER -App verfügbar sein. Allein in der ersten Phase sollen rund 11,5 Millionen Steuerzahler davon profitieren – zunächst vor allem Alleinstehende ohne Kinder sowie Arbeitnehmer und Rentner.
Nutzer, die die Voraussetzungen erfüllen, können die Funktion bereits ab dem 31. März 2023 in der App freischalten, noch vor dem offiziellen Start. Nach der Aktivierung erhalten sie eine vorbefüllte Steuererklärung sowie eine Vorschau auf ihren voraussichtlichen Steuerbescheid für 2025. Mit einem einzigen Klick lässt sich die Erklärung einreichen, wobei Änderungen vor dem endgültigen Absenden weiterhin möglich sind.
Bayerns Finanzminister Albert Füracker bezeichnete die Neuerung als "wichtigen Schritt zur Digitalisierung der Steuerverwaltung" und betonte, dass sie die Steuererklärung deutlich nutzerfreundlicher mache.
Trotz der vereinfachten Abwicklung warnen einige Lohnsteuerhilfedienste vor möglichen finanziellen Nachteilen für die Steuerzahler. Noch ist unklar, wie viele weitere Bürger in den kommenden Jahren – über 2026 hinaus – in das System einbezogen werden.
Das Ein-Klick-Verfahren soll ab Juli 2023 die Steuererklärung für Millionen beschleunigen. Berechtigte können sich bereits ab Ende März in der MeinELSTER -App vorbereiten. Künftige Erweiterungen könnten den Kreis der Nutzer vergrößern, konkrete Zahlen dazu stehen jedoch noch aus.
Experten warnen vor Deutschlands neuem One-Click-Steuer-System trotz Start
Neue Bedenken sind bezüglich Deutschlands One-Click-Steuererklärungssystem aufgekommen, wobei Experten Vorsicht empfehlen. Hier ist, was Sie wissen sollten:
- Bayerns Söder hat das System als eine "digitale Revolution" beworben, um die Bürokratie zu reduzieren, und dabei auf seine Abhängigkeit von vorab gefüllten Daten von Arbeitgebern und Versicherern hingewiesen.
- Kritiker argumentieren, dass der vereinfachte Prozess möglicherweise zu finanziellen Nachteilen führen könnte, da Benutzer möglicherweise Abzüge oder Fehler in automatischen Berechnungen übersehen könnten.
- Das System, das für Mitte 2026 geplant ist, richtet sich zunächst an 11,5 Millionen Einzelsteuerzahler und Rentner, aber Erweiterungspläne bleiben unklar.






