30 April 2026, 14:23

Zollkriminalamt diskutiert Drohnen-Schmuggel und internationale Verbrechensnetzwerke auf Enforce Tac 2025

Plakat mit der Überschrift "CJNG & Los Cunis Drogenhandel" mit einer Karte von Mexiko, zwei Fotos von Männern, Text und Logo.

Zollkriminalamt diskutiert Drohnen-Schmuggel und internationale Verbrechensnetzwerke auf Enforce Tac 2025

Zollkriminalamt (ZKA) veranstaltet Konferenz zu moderner Verbrechensbekämpfung

Das Zollkriminalamt (ZKA) hat kürzlich im Rahmen der Fachmesse Enforce Tac 2025 in Nürnberg eine Konferenz unter dem Titel "Moderne Verbrechensbekämpfung" ausgerichtet. Die Veranstaltung brachte Strafverfolgungsbehörden zusammen, um über die wachsenden Herausforderungen bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität – insbesondere im Drogen- und Zigarettenhandel – zu diskutieren.

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Im Mittelpunkt standen zwei zentrale Themen: der kriminelle Einsatz von Drohnen sowie Strategien zur Zerschlagung internationaler Schmuggelnetzwerke. Dr. Tino Igelmann, Leiter des ZKA, eröffnete die Konferenz mit einem Appell für eine engere behördenübergreifende Zusammenarbeit. Er betonte, dass Innovation und abgestimmtes Vorgehen – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene – entscheidend seien, um die Ermittlungsmethoden stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Ein drängendes Problem ist der zunehmende Missbrauch von Drohnen und unbemannten Flugsystemen (UAS) durch Kriminelle. Diese werden mittlerweile für Schmuggel, Aufklärung und andere illegale Aktivitäten genutzt, was die Behörden vor neue Herausforderungen stellt. Die Teilnehmer erörterten Gegenmaßnahmen gegen drohnenbasierte Bedrohungen und loteten zugleich aus, wie ähnliche Technologien selbst im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität eingesetzt werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der illegalen Herstellung und dem Schmuggel von Zigaretten, einem lukrativen Geschäftsfeld der organisierten Kriminalität. Schmuggler setzen zunehmend raffinierte Verstecke in Fahrzeugen ein, um Drogen, Schwarzmarktware oder Bargeld zu transportieren. Angesichts dieser sich ständig weiterentwickelnden Methoden sind fortschrittlichere Aufspürungstechniken gefragt, um kriminelle Strukturen zu zerschlagen und illegale Vermögenswerte zu beschlagnahmen.

Für weitere Informationen steht die Deutsche Zollverwaltung über Albert Wagner unter der Telefonnummer 49 228 303-11808 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Die Diskussionen machten deutlich, wie komplex und dynamisch Schmuggeloperationen heute sind – und wie wichtig es ist, dass die Behörden einen Schritt voraus bleiben. Durch Wissensaustausch und den Einsatz neuer Technologien wollen die Ermittler ihre Fähigkeiten stärken, um modernen kriminellen Bedrohungen wirksam zu begegnen. Die Konferenz diente als Plattform, um konkrete Lösungsansätze für die kommenden Jahre zu entwickeln.

Quelle