27 June 2026, 08:12

Streik im Einzelhandel droht: Gewerkschaft ver.di ruft zu Arbeitsniederlegungen auf

Streik bei Rewe, Ikea & Co.: Was das für Kunden in Wiesbaden bedeutet

Streik im Einzelhandel droht: Gewerkschaft ver.di ruft zu Arbeitsniederlegungen auf

Im Einzelhandel wurde ein Streik angekündigt, nachdem die Lohnverhandlungen in einer Sackgasse endeten. Die Gewerkschaft ver.di, die die Beschäftigten vertritt, hat zu Arbeitsniederlegungen in mehreren Städten aufgerufen. Betroffen sind Unternehmen wie Rewe, Penny, Kaufland und andere.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gewerkschaft fordert eine monatliche Gehaltserhöhung von 250 Euro für die Beschäftigten im Einzelhandel. Zudem verlangt sie eine jährliche Aufstockung von 150 Euro für Auszubildende, gestaffelt nach ihrem Ausbildungsjahr. Die Arbeitgeber haben ihr Angebot nicht verbessert, das derzeit eine Erhöhung von 2 Prozent für das Einzelhandelspersonal vorsieht – allerdings erst nach sechs Monaten ohne Lohnerhöhung. Großhandelsmitarbeiter würden unter denselben Bedingungen eine Steigerung von 1,8 Prozent erhalten.

Protestaktionen sind in Wiesbaden, Kassel, Frankfurt und Darmstadt geplant. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die vorgeschlagenen Lohnerhöhungen die erwartete Inflation nicht ausgleichen. Zudem pocht sie auf eine Laufzeit von zwölf Monaten für den neuen Tarifvertrag.

An dem Streik werden große Einzelhändler wie IKEA, H&M, Zara und Primark beteiligt sein. Die Verhandlungen bleiben weiterhin ergebnislos, da die Arbeitgeber keine verbesserten Angebote vorgelegt haben. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen faire Bezahlung und die Dauer des Tarifvertrags.

Quelle