Timothée Chalamet schreibt Oscar-Geschichte – doch der Sieg bleibt aus
Johanna MüllerTimothée Chalamet schreibt Oscar-Geschichte – doch der Sieg bleibt aus
Timothée Chalamet hat erneut Oscar-Geschichte geschrieben. Mit nur 30 Jahren hält er nun drei Nominierungen als Bester Hauptdarsteller – mehr als jeder andere Schauspieler in seinem Alter vor ihm. Seine jüngste Nominierung für Marty Supreme markiert zudem seine vierte Oscar-Nominierung insgesamt.
Doch trotz seines Erfolgs wartet der Schauspieler noch immer auf seinen ersten Sieg.
Chalamets erste Oscar-Nominierung erhielt er 2018 für Call Me By Your Name. Sieben Jahre später folgte 2025 die zweite für A Complete Unknown. In diesem Jahr brachte ihm Marty Supreme gleich zwei Nominierungen ein: eine als Bester Hauptdarsteller und eine weitere als Produzent in der Kategorie Bester Film.
Sein rasanter Aufstieg blieb nicht ohne Kritik. Eine Online-Kampagne unter dem Hashtag #StopTimmy gewinnt an Fahrt und fordert die Wähler auf, seine Chancen zu überdenken. Auch seine jüngsten Äußerungen über Ballett und Oper sorgten während der Award-Saison für Debatten.
Abseits des Trubels wurde der Schauspieler in Los Angeles bei einem entspannten Abend gesichtet. Nur wenige Tage vor der Oscar-Verleihung speiste er im Manpuku, einem japanischen Grillrestaurant in West Hollywood. Das Dinner bot eine kurze Auszeit vom medialen Rummel um seine rekordverdächtigen Erfolge.
Mit seiner jüngsten Nominierung hat Chalamet den langjährigen Rekord von Marlon Brando übertroffen. Er ist nun der jüngste Schauspieler, der je dreimal für eine Hauptrolle nominiert wurde. Doch bis zum 16. März 2026 blieb der Sieg stets knapp außer Reichweite.
Die Oscars werden bald entscheiden, ob Chalamet endlich den begehrten Preis mit nach Hause nimmt. Seine Doppelnominierung für Marty Supreme – als Schauspieler und Produzent – stellt ihn in eine seltene Position. Unabhängig vom Ausgang ist sein Platz in der Oscar-Geschichte bereits gesichert.