24 April 2026, 06:14

Trump-Foto mit Georgia-Tennisteam löst Empörung über fehlende Wertschätzung aus

Präsident Obama und First Lady Michelle Obama posieren mit dem Frauen-Basketball-Team im Oval Office des Weißen Hauses, halten einen Basketball, Pokal und lächeln mit einer Flagge, Vorhängen und einer Kerzenleuchter im Hintergrund.

Trump-Foto mit Georgia-Tennisteam löst Empörung über fehlende Wertschätzung aus

Ein Besuch des Frauen-Tennisteams der University of Georgia im Weißen Haus hat für Kritik gesorgt, nachdem ein Foto mit Präsident Donald Trump viral ging. Das Bild, das zur Feier ihres NCAA-Meistertitels aufgenommen wurde, zeigte die Spielerinnen teilweise verdeckt, während männliche Trainer und Betreuer prominent neben dem Präsidenten standen. Nutzer in den sozialen Medien und Tennislegenden äußerten sich schnell zu dem Moment.

Das Team war nach dem Gewinn der nationalen Meisterschaft nach Washington gereist. Während des Besuchs posierten sie für ein Gruppenfoto mit Trump. Auf dem Bild nahmen der Präsident und die männlichen Betreuer den Großteil des Rahmens ein, sodass die Spielerinnen weniger sichtbar waren.

Später veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten, wie Trump den männlichen Trainern die Hand schüttelte, die Sportlerinnen jedoch übersah. Diese Szene löste scharfe Reaktionen im Netz aus. Rennae Stubbs, ehemalige Doppel-Weltranglistenerste und Ex-Trainerin von Serena Williams, kommentierte: "Stell dir vor, er schüttelt den Spielerinnen die Hand – oh warte, hat er nicht!"

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Martina Navratilova, 18-fache Grand-Slam-Einzelsiegerin und bekannte Kritikerin der Trump-Regierung, teilte das Foto mit dem Kommentar: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…" Sowohl Stubbs als auch Navratilova hatten sich zuvor bereits gegen Trumps Politik und Handlungen ausgesprochen.

Der Vorfall hat die anhaltende Debatte über Anerkennung und Respekt für Frauen im Sport erneut in den Fokus gerückt. Das Foto und das Video verbreiten sich weiterhin rasant, wobei viele auf den Kontrast in der Behandlung von Team und Betreuern hinweisen. Die University of Georgia hat bisher keine öffentliche Stellungnahme zu der Kritik abgegeben.

Quelle