29 March 2026, 02:15

Umweltpolitiker Carsten Träge mit 52 Jahren überraschend verstorben

Plakat mit gelb-schwarzem gestreiftem Flagge mit einer grünen und gelben Streifen und der Inschrift "König Wilhelm II von Württemberg" unten.

Umweltpolitiker Carsten Träge mit 52 Jahren überraschend verstorben

Carsten Träge, ein führender Umweltpolitiker und SPD-Bundestagsabgeordneter, ist im Alter von 52 Jahren überraschend verstorben. Der Sozialdemokrat erlag am 21. März 2026 den Folgen eines Zusammenbruchs während eines Skiurlaubs in Österreich. Sein Tod löst Bestürzung aus – Kollegen würdigen sein Wirken, und in seiner Heimatstadt Fürth wird eine öffentliche Trauerfeier vorbereitet.

Träges politische Laufbahn begann in der Kommunalpolitik: Von 2002 bis 2013 saß er im Fürther Stadtrat, bevor er 2013 erstmals in den Bundestag einzog und seine Arbeit auf Bundesebene aufnahm.

Von 2018 bis 2025 prägte er maßgeblich die Umweltpolitik der SPD-Fraktion als deren Sprecher. Im Mai 2025 erreichte seine Karriere einen Höhepunkt, als er zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium ernannt wurde.

Trotz seiner nationalen Verantwortung blieb Träge der Regionalpolitik verbunden: Seit 2014 führte er den SPD-Bezirk Mittelfranken, und seit 2023 leitete er gemeinsam die bayerische SPD-Landesgruppe im Bundestag.

Während eines Skiausflugs in Österreich brach Träge zusammen und verstarb später im Universitätsklinikum Innsbruck. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Töchter.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die öffentliche Trauerfeier findet am 10. April um 15:00 Uhr in der St.-Michael-Kirche in Fürth statt.

Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der SPD – sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Seine Verdienste um die Umweltpolitik und sein langjähriges Engagement für die Partei werden von Weggefährten und Bürgern in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, Abschied zu nehmen.

Quelle