Volksbank Bayern Mitte startet Bitcoin-Handel für Privatkunden
Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte führt Bitcoin-Service für Kunden ein
Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte hat einen Bitcoin-Service für ihre Kunden gestartet. Der Schritt folgt auf jahrelange Vorbereitungen und das wachsende Interesse der Kundschaft an Kryptowährungen. Die Bank ermöglicht es ihren Kunden nun, Bitcoin über ein eigenes Handelsportal zu erwerben.
Jahre lang hat die Bank Bitcoin analysiert und Berater zu Spezialisten auf diesem Gebiet ausgebildet. Anders als andere Institute konzentriert sie sich ausschließlich auf Bitcoin und begründet dies mit dessen dezentraler Struktur und Widerstandsfähigkeit gegen Manipulationen. Kunden können die Kryptowährung über das Portal kaufen, wobei die Coins direkt an ihre gewünschte Wallet-Adresse gesendet werden.
Die Bank verwahrt die Bitcoins selbst nicht, wodurch sie keine BaFin-Lizenz benötigt. Um die Sicherheit zu erhöhen, bietet sie in ihrem Online-Shop zudem die „BitcoinGoCard“ an – eine Cold Wallet für die Offline-Speicherung. Mit dem Service will die Bank eine vertrauenswürdige Alternative zu weniger zuverlässigen externen Anbietern schaffen.
Auch die Volksbank Kurpfalz hat ein ähnliches Angebot eingeführt, doch gilt deren Lösung als weniger ausgereift als die von Bayern Mitte. Marija Kolak, Präsidentin des Verbands, hatte bereits über das langfristige Potenzial von Kryptowährungen gesprochen, zeigte sich jedoch zurückhaltend bei den kurzfristigen Aussichten.
Der neue Service ermöglicht es Kunden, Bitcoin einfacher und sicherer zu erwerben. Durch die Bereitstellung eigener, vertrauenswürdiger Tools möchte die Bank die Abhängigkeit von unregulierten Drittanbietern verringern. Die Initiative zeigt das bewusste Bestreben, die Nachfrage zu bedienen und gleichzeitig hohe Standards einzuhalten.






