VSG Altglienicke krönt sich im Pokalfinale und zieht in den DFB-Pokal ein
Ben SchmidtVSG Altglienicke krönt sich im Pokalfinale und zieht in den DFB-Pokal ein
VSG Altglienicke sichert sich dramatischen Sieg im Berliner Pokalfinale und zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein
Das Spiel gegen den BFC Dynamo endete nach Verlängerung mit 2:1 – Torhüter Luis Maria Zwick wurde mit entscheidenden Paraden zum Matchwinner in einer nervenaufreibenden und hart umkämpften Partie.
Die Mannschaft des VSG Altglienicke dominierte zwar die erste Halbzeit, doch nach 90 Minuten stand es unverändert 1:1. Die Aufgabe wurde für die Altglienicker noch schwieriger, als sie in Unterzahl gerieten. Die Anspannung war für Sportdirektor Torsten Mattuschka kaum auszuhalten – im Nachhinein gestand er, er habe sich vor Stress „fast zu Tode gequält“ gefühlt.
In der Verlängerung traf Jonas Nietfeld zum entscheidenden 2:1 und löste damit jubelnde Feiern aus. Zwick, der vor dem Spiel noch mit Nervosität kämpfte, hielt einen entscheidenden Elfmeter und vereitelte mit weiteren wichtigen Paraden die gegnerischen Angriffe. Nach dem Schlusspfiff bezeichnete er den Abend als „grauenhaft“ – doch der Sieg mache daraus einen „herrlichen Tag“.
Mattuschka lobte die Leistung seiner Mannschaft und betonte, der Erfolg sei verdient gewesen. Er verriet zudem, die Feierlichkeiten frühzeitig verlassen zu haben, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er die Hoffnung auf eine prestigeträchtige Auslosung im DFB-Pokal und nannte Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen als „Traumgegner“.
Für den VSG Altglienicke ist es der erste Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Zwicks Heldentaten und Nietfelds Verlängerungstreffer besiegelten den historischen Erfolg, während Mattuschkas emotionale Reaktion die Bedeutung des Triumphs unterstrich. Nun wartet das Team gespannt auf die nächste Herausforderung in Deutschlands wichtigstem Pokalwettbewerb.






