01 May 2026, 18:16

Wie BMW 1972 mit der Motorsport GmbH Rennsportgeschichte schrieb

BMW M2 GT3 Rennwagen auf einer Rennstrecke mit Text und Zahlen auf der Karosserie.

Wie BMW 1972 mit der Motorsport GmbH Rennsportgeschichte schrieb

1972 setzte BMW einen mutigen Schritt, um seine Rennsportambitionen zu stärken: die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft. Die BMW Motorsport GmbH entstand als jüngster Zweig der BMW AG mit dem Ziel, die Motorsport-Aktivitäten des Unternehmens zu bündeln. Der Schritt folgte auf Jahre wachsender Nachfrage und ungenutztem Potenzial im Wettbewerbsrennsport.

Die Idee nahm in den frühen 1970er-Jahren unter der Führung von Eberhard von Kuenheim, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, konkrete Formen an. Seine Strategie sah vor, den Erfolg des Unternehmens durch eine eigene Sportabteilung auszubauen. 1972 wurde die neue Tochtergesellschaft offiziell gegründet – mit Sitz in der Münchner Preußenstraße auf einem 8.000 Quadratmeter großen Gelände.

Mit der Leitung des neuen Unternehmens wurde Jochen Neerpasch betraut, ein ehemaliger Porsche-Werksfahrer und Ex-Rennleiter bei Ford. Seine erste Aufgabe bestand darin, ein Team aus Spitzenfahrern zusammenzustellen, darunter Chris Amon, Toine Hezemans, Hans-Joachim Stuck, Dieter Quester, Björn Waldegård und Achim Warmbold.

Die frühen Rennwagen des Unternehmens machten sofort Eindruck. Dazu zählten ein modifizierter 2002er mit 240 PS für die Rallye sowie der leistungsstarke 3.0 CSL, ein Tourenwagen-Coupé mit 360 PS. Der 3.0 CSL markierte zugleich das Ende einer Ära – er war der letzte BMW-Rennmotor mit nur zwei Ventilen pro Zylinder. Robert A. Lutz, damals BMW-Vorstand für Vertrieb, lobte die neue Abteilung 1972 als „fit, bestens trainiert, voller Begeisterung und Leistung“.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Tochtergesellschaft weiter und änderte schließlich ihren Namen in BMW M GmbH.

Die BMW Motorsport GmbH begann als gezielte Initiative, um die Rennsportaktivitäten der Marke effizienter zu gestalten. Ihre frühen Erfolge mit Hochleistungsfahrzeugen und einem exzellenten Fahreraufgebot legten den Grundstein für künftige Triumphe. Das Erbe der Abteilung lebt bis heute unter dem Namen BMW M GmbH weiter – ein zentraler Bestandteil der Motorsport-Geschichte des Unternehmens.

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