Wie BMW mit Start-ups und globalen Tech-Hubs Innovation vorantreibt
BMW erweitert seinen Innovationsansatz, indem es sowohl interne Experten als auch externe Kreative einbindet. Das Unternehmen nutzt eine IT-Plattform, um auf ideenbasierte Crowd-Lösungen zuzugreifen. Auch die modernen Arbeitsumgebungen sind darauf ausgelegt, Kreativität und Zusammenarbeit zu fördern.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die BMW Startup Garage. Seit 2018 prüft sie Innovationen für alle Geschäftsbereiche – nicht nur im Automobilsektor. Jährlich tauscht sich das Programm mit über 1.500 Start-ups weltweit aus, von denen zwischen 600 und 800 auf ihr Potenzial für eine mögliche Zusammenarbeit bewertet werden.
Die typischen Teilnehmer des Programms befinden sich in einer frühen Phase und verfügen über Investitionen zwischen zehn und zwanzig Millionen Euro. BMW unterstützt diese Unternehmen über vier Säulen: „Aufbauen“, „Verkaufen“, „Lernen“ und „Netzwerken“. Zudem setzt das Unternehmen auf ein Venture-Client-Modell, bei dem es als früher Kunde fungiert, um den Start-ups zum Wachstum zu verhelfen.
Die Technologie-Scouting-Aktivitäten von BMW sind global aufgestellt. Büros gibt es in China, Japan, Südkorea, den USA und Tel Aviv. Der Standort in Tel Aviv ist das fünfte seiner Art und stärkt die internationale Präsenz des Konzerns.
Durch die Startup Garage und die Technologie-Büros erschließt sich BMW frische Ideen aus vielfältigen Quellen. Frühphasen-Unternehmen erhalten Unterstützung und potenziell ihren ersten Kunden. Dieser Ansatz ermöglicht es BMW, neue Technologien in allen Geschäftsbereichen zu integrieren.






