17 June 2026, 18:40

Wirtschaft warnt: Verzögerte Corona-Hilfen bedrohen bayerische Unternehmen

Verschobene November-Hilfe: Wirtschaftsverbände streben flüssigkeitsdeckende Lösungen an

Wirtschaft warnt: Verzögerte Corona-Hilfen bedrohen bayerische Unternehmen

Spitzenverbände der Wirtschaft und Banken warnen vor Verzögerungen bei Corona-Hilfen für Bayern

Die führenden Wirtschafts- und Bankenverbände Deutschlands haben eine gemeinsame Erklärung zu den Verzögerungen bei den für November geplanten Corona-Hilfszahlungen veröffentlicht. Darin betonen sie den dringenden Bedarf an Überbrückungsfinanzierungen, um kämpfende Unternehmen und Solo-Selbstständige in Bayern zu unterstützen. Technische Probleme, ungelöste Verfahren und noch ausstehende EU-Genehmigungen haben die Auszahlungen verzögert.

Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Bayerische Handwerkstag, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – sowie mehrere Bankenverbände unterzeichneten die Stellungnahme. Sie warnen, dass ohne sofortiges Handeln Betriebe in die Insolvenz rutschen könnten, während sie auf die vollen Fördergelder warten: bis zu 5.000 Euro für Solo-Selbstständige und bis zu 10.000 Euro für Unternehmen.

Die Verbände rufen betroffene Firmen auf, sich umgehend an ihre Hausbank zu wenden, um Übergangslösungen zu prüfen. Banken könnten etwa durch die Erweiterung von Dispositionskrediten oder die Vergabe von Überbrückungskrediten Liquiditätsengpässe abfedern. Zudem fordern die Verbände steuerliche Entlastungen, darunter die Verlängerung der Verlustrücktragsmöglichkeit auf drei Jahre sowie eine Anhebung der anrechenbaren Beträge.

Betroffene Unternehmen werden aufgefordert, schnell zu handeln, um vorübergehende Unterstützung zu sichern. Die Verbände arbeiten derzeit an maßgeschneiderten Überbrückungslösungen, um Betriebsschließungen zu verhindern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die ausgebliebenen Hilfsgelder sollen in den kommenden Wochen nachgezahlt werden. Bis dahin sollen Überbrückungskredite und steuerliche Maßnahmen die Betriebe über Wasser halten. In der Erklärung wird betont, wie entscheidend zügiges Handeln ist, um wirtschaftliche Schäden abzuwenden.

Quelle