Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Lösungen gegen die Krise
Johanna MüllerWohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Lösungen gegen die Krise
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich weiter zu – bundesweit fehlen mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, fordert nun sofortiges Handeln, um die Krise zu bewältigen. Sie kritisierte die zögerliche Reaktion der Bundesregierung und verlangte schnellere Lösungen, um die wachsende Belastung für Mieterinnen und Mieter zu verringern.
Lay bezeichnete den Mangel an bezahlbarem Wohnraum als eine sich verschärfende „soziale Bruchlinie“ in Deutschland. Bundesbauministerin Verena Hubertz warf sie vor, mit ihren Vorschlägen weit hinter dem Notwendigen zurückzubleiben. Stattdessen bestehe Lay darauf, dass der Staat selbst eine große Zahl preiswerter Wohnungen errichten müsse.
Die Linke geißelte zudem die geringen Fertigstellungszahlen im Jahr 2021 als „beschämend". Lay betonte, dass sozialer Wohnungsbau, kommunale Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen absolute Priorität haben müssten. Sie forderte die sofortige Freigabe der seit Langem versprochenen Fördergelder für gemeinnützige Wohnprojekte.
Darüber hinaus drängt Lay auf ein dringendes Investitionsprogramm, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Ohne schnelle Maßnahmen werde sich die Wohnungsnot weiter verschärfen, warnte sie – mit der Folge, dass immer mehr Menschen Schwierigkeiten hätten, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Die Bundesregierung steht zunehmend unter Druck, die Wohnungskrise endlich anzugehen. Lays Forderungen umfassen den direkten Bau bezahlbarer Wohnungen sowie die zügige Auszahlung von Fördermitteln. Ohne diese Schritte droht die Knappheit sich weiter zu verschärfen – und das flächendeckend.






