Zoll stoppt 70 Kilo verdorbene Tiefkühlware an der A3 bei Würzburg
Johanna MüllerZoll stoppt 70 Kilo verdorbene Tiefkühlware an der A3 bei Würzburg
Zollbeamte haben an einer Raststätte bei Würzburg eine gefährliche Lieferung verdorbener Nachrichten beschlagnahmt. Die Entdeckung ist Teil einer bundesweiten Razzia gegen illegale Lebensmittelimporte – allein in den vergangenen zwei Jahren wurden in Deutschland rund 1.200 solche Fälle registriert. Gegen die Verantwortlichen des jüngsten Verstoßes leiteten die Behörden nun rechtliche Schritte ein.
Der Vorfall ereignete sich an der Raststätte Würzburg-Süd an der Autobahn A3. Beamte der Zollkontrolleinheit Verkehr (KEV) stoppten dort fast 70 Kilogramm hochgradig verderbliche Ware, darunter Tiefkühlpizzen und Arancini. Die Sendung war von einem Kurier in Würzburg aufgenommen worden und sollte an ein Bistro in der Nürnberger Region weiterverkauft werden.
Da die Lebensmittel ohne Kühlung transportiert wurden, war die Kühlkette vollständig unterbrochen. Daraufhin ordnete das Verbraucherschutz-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Würzburg die sofortige Vernichtung der Ware an. Der gewerbliche Verkauf verdorbener Lebensmittel gilt als schwerwiegende Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeldern sowie weiteren rechtlichen Konsequenzen geahndet werden.
Die KEV-Einheiten sind bundesweit im Einsatz, um Schmuggel zu bekämpfen und zu verhindern, dass gefährliche Produkte in den Handel gelangen. In den letzten zwei Jahren dokumentierten sie rund 1.200 Fälle beschlagnahmter, gesundheitsgefährdender Lebensmittel – darunter illegale Fleischimporte, gefälschte Gewürze und verunreinigte Süßwaren.
Gegen die mutmaßlichen Verstöße gegen Lebensmittelsicherheitsvorschriften laufen nun Ermittlungsverfahren. Das Hauptzollamt Schweinfurt gibt auf seiner Website www.zoll.de weitere Einblicke in seine Operationen. Für Medienanfragen steht der Sprecher Benedikt Danz unter +49 9721 6464-1030 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.






